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...von wegen Komponieren

Zunächst geht's ans Improvisieren; am Klavier: fantasieren, spintisieren, den Spieltrieb anfachen und ihn ins sportlich Bravouröse lenken, ins Tänzerische, ins Poetisierende, Meditierende, auch das Philosophische will bewandert werden, ernsthafte Dramatik und Satyrspiel sollten als quirlige Einheit allgegenwärtig sein – alles unter Ausschaltung verbaler wie begrifflicher Behelfe; allein über musikalische Parameter müsste die sinnliche Aufnahmebereitschaft der Zuhörer aktiviert werden: über Klangfarben, Rhythmik, Harmonik und Melos.

Meine Kompositionstätigkeiten beginnen deshalb immer mit Improvisation, zu der ich als gelernter Organist mühelos Zugang finde. Mit der anschließenden Niederschrift der Stücke gehen die Verfeinerungen der Satzstrukturen und die Markierung architektonischer Fügungen Hand in Hand…